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Reservistenverband: „Afghanistan-Einsatz wird fordernder und vielleicht auch gefährlicher!“ – Verband fordert für Afghanistan-Truppen mehr funktionsfähige Hubschrauber und für Reservisten bessere finanzielle Absicherung
Bonn – „Wir fordern von der Bundesregierung, die deutschen Soldaten in Afghanistan so mit modernen gepanzerten Fahrzeugen und vor allem mit ausreichend funktionsfähigen Hubschraubern auszustatten, damit sie Tag und Nacht einsatzfähig sind und auch in Notsituationen überall im Land Rettungs- und Evakuierungsoperationen leisten können“, sagt der Präsident des Reservistenverbandes, Gerd Höfer. Er begrüße die Unterstützung der USA mit 70 weiteren Hubschraubern für das Regionalkommando Nord – also für das Einsatzgebiet der Bundeswehr. Höfer wünsche sich außerdem, dass Reservisten von ihren Arbeitgebern mehr Anerkennung erführen. „Dazu gehört auch, dass sie für mehrere Monate freigestellt werden, ohne arbeitsrechtliche Nachteile fürchten zu müssen. Gegebenenfalls müsse der Gesetzgeber künftig für attraktive finanzielle Vertretungslösungen sorgen, zum Beispiel durch Übernahme der Kosten für Stellensuche und Einarbeitung eines befristeten Vertreters.“ Darüber hinaus müssten Reservisten im Falle einer Invalidität oder bei Tod versorgungsrechtlich mit Berufssoldaten gleichgestellt werden, „denn es handelt sich bei unseren Reservisten meist um gestandene Familienväter, die auch beruflich über ein hohes Maß an Qualifikationen verfügen. Dies würde auch die Bereitschaft der Reservisten erhöhen, sich noch stärker in den Einsätzen einzubringen und damit die aktive Truppe zu entlasten“, sagt Roderich Kiesewetter (MdB). Der CDU-Abgeordnete Kiesewetter ist seit vergangenem Samstag der Stellvertreter des Präsidenten.